Rezept: vegane Weihnachtsplätzchen

In der Weihnachtsbäckerei…
Vergangenes Wochenende wurden die ersten Weihnachtsplätzchen in diesem Jahr gebacken, und das ausnahmsweise vegan! Sicher mag der eine oder andere verwundert sein, oder an trockene Vollkornkekse oder Hafertaler denken. Aber tatsächlich klappt es vegan zu backen, es klappt sogar sehr gut. Und das Ergebnis kann echt sehen lassen, die fertigen Plätzchen sehen meiner Meinung nach nicht nur fantastisch aus, sondern schmecken super lecker.

Als ich dieses Jahr zum ersten Mal als Veganer im Supermarkt vor Regalen stand, die scheinbar nur mit nicht-veganen Weihnachtsgebäck gefüllt zu sein schienen, befürchtete ich von nun an auf sämtliche Leckereien verzichten zu müssen. Mittlerweile habe ich jedoch jede Menge Alternativen vollkommen ohne tierische Produkte ausfindig machen können, wie z.B. einige Sorten von Spekulatius. Außerdem wurden auch in der eigenen Küche die Rezepte von Oma und Co. variiert. Und dazu schenkte meine Oma mir noch einen Kalender mit veganer Zarbitterschokolade, von dem ich heute selbstverständlich das erste Türchen öffnen konnte. Aber bevor ich noch weiter vom Thema abschweife, möchte ich euch das erste Plätzchenrezept vorstellen…

Zutaten:
3oog Mehl
200g vegane Margarine
80g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 EL

Marmelade
(nach Wahl ich habe eine Beerenmischung verwendet)
Puderzucker (zum verzieren)

Zunächst müssen alle Zutaten, bis auf die Marmelade, gut gemischt und verknetet werden. Da mein Teig zunächst noch sehr klebrig war, habe ich ihn kurz in den Kühlschrank gestellt, und dann weiter geknetet, um ihn dann anschließend für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank ruhen zu lassen.

Nach der Wartezeit sollte der Ofen schon einmal auf 160°C Umluft vorgeheizt werden. Außerdem habe ich den Teig aus dem Kühlschrank genommen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und nach ausgestochen. In meinem Fall wählte ich Stern- und Herzförmchen. Damit habe ich immer zwei Plätzchen einer Form ausgestochen, und in das eine mit einem Apfelentkerner (oder einer kleineren Form) ein Loch in die Mitte gestochen, sodass ich am Ende immer einen Keksboden und einen dazugehörigen „Deckel“ hatte.

Dann wurden die Kekse in den vorgeheizten Backofen gegeben, und dort für ca. 12 Minuten gebacken. Abschließend konnten die fertig gebackenen Kekse mit Marmelade bestrichen und zusammengeklebt werden. Zum Verzieren habe ich noch etwas Puderzucker auf dem „Deckel“ verteilt.

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