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7 days of minimalism – Challenge

Das neue Jahr ist schon einen Monat alt, manch einer mag die guten Vorsätze schon jetzt wieder vergessen (oder verdrängt) haben, aus diesem Grund habe ich heute einen Post vorbereitet, der einen meiner Vorsätze behandelt, und mit dessen Hilfe auch ihr einen Einblick in eine minimalistische Lebensweise erhaschen könnt. Die Inspiration zu dieser Challenge bekam ich von einem Post, der im vergangenem Jahr die Runde machte: die 30-Day Minimalism Challenge. In meiner Challenge werden ähnliche Aufgaben gestellt, von denen jeweils eine am Tag zu erledigen ist, wichtig dabei ist, dass ihr beim Abarbeiten in chronologischer Reihenfolge vorgeht, und keinen Punkt überspringt. Intention ist zu einem fokussierteren und aufmerksamen Lebensstil anzuregen, und Interesse für eine minimalistische Lebensweise zu wecken.

Ich selber werde die Challenge auch mitmachen, denn gerade zu Beginn eines Jahres neige ich dazu in Hektik und allgemeine Überforderung zu verfallen, da kann es wohl nicht schaden mal etwas auszumisten und ein fokussierteres Leben anzustreben. Natürlich werde ich (soweit ich es für einigermaßen interessant halte) am Ende der Reihe Bericht erstatten. So das war jetzt aber genug Gelaber meinerseits, ich wünsche euch viel Spaß mit den ersten sieben Aufgaben…

Day 1: Stay offline for one day

Die Challenge des ersten Tages besteht daraus für einen ganzen Tag komplett offline auszukommen, was sicher für den ein oder anderen und auch für mich selber eine Herausforderung darstellen mag. Trotzdem macht es durchaus Sinn sich, wenn auch nur für einen Tag, anstatt mit Bildschirmen und Smartphones, verstärkt auf die reale Welt zu konzentrieren.

Day 2: Declutter a part of your room

Sortiere ein Teil deiner Wohnung aus! Damit meine ich nicht, dass ihr euch direkt ein riesigen Umzugskarton schnappen müsst, um in der unordentlichsten und vor allem vollgestopftesten Ecke anzufangen, sondern es soll vielmehr, um kleinere Projekte gehen. Heute reicht es schön beispielsweise die Besteckschublade, eine Schublade des Schreibtisches oder die Arbeitsplatte auf Vordermann zu bringen. Ihr versteht sicher worauf ich hinaus will, steckt zu Beginn ein kleines Ziel, das ihr am besten in einer halben Stunden erledigen könnt.

Außerdem versuche ich, während ich aussortiere immer die Fragen „Brauche ich das wirklich noch? Bringt mir dieser Gegenstand irgendein Nutzen? Habe ich ihn in den letzten Monaten gebraucht?“ im Hinterkopf zu behalten.

Day 3: Identify your main priorities in life

Definiere deine Hauptprioritäten in deinem Leben. Fundamental für einen minimalistischen Lebensstil ist die Fokussierung auf die Dinge, die einem wichtig sind und glücklich machen, und in dem Zuge anzustreben mehr von diesen Dingen in den Alltag einzubauen. Also werden wir heute eine Liste mit den Dingen machen, die uns wichtig sind. Ganz egal ob ihr sie in ein Notizbuch, auf einen losen Zettel oder in eurem Handy notiert, wichtig ist nur, dass ihr eure Prioritäten einmal schwarz auf weiß vor euch liegen habt.

Day 4: Meditation

Die heutige Aufgabe besteht darin mindestens 10 Minuten zu meditieren. Für Beginner empfehle ich die App „Headspace“, welche vor allem am Anfang den Einstieg erleichtert. Außerdem gibt es auch auf YouTube einige Videos, die helfen können.

Day 5: Go for a walk

Einen Spaziergang machen. Ich persönlich bevorzuge es zwar lieber zu joggen, aber das soll gar nicht von Bedeutung sein, Ziel der Aufgabe ist es einfach sich draußen an der frischen Luft zu bewegen, und das bestenfalls ohne Musik oder sonstige Ablenkungen. Also rein in bequeme Klamotten, und in meinem Fall Laufschuhe!

Day 6: Start a Journal

Ein Journal anfangen. Dies ist eine der Aufgaben, auf die ich mich am meisten gefreut habe, da ich wahnsinnig gerne neue Notizbücher anfange. Nehmt euch einfach ein altes Büchlein oder kauft ein neues, in das ihr von nun an Gedanken, Zeichnungen, Ideen, Listen und alles mögliche andere eintragen könnt.
Also schnappt euer Büchlein, einen Stift und eine Tasse Tee, und investiert am Abend einfach ein paar Minuten, um etwas auf das Papier zu bringen.

Und für alle die, die mit der klassischen Meditation nicht besonders viel anfangen konnten, ihr werdet merken, dass auch diese Aufgabe im weitesten Sinne etwas Meditatives an sich hat.

Day 7: Downsize a collection

Eine Sammlung verkleinern. Wenn ich mich so in meinem Zimmer umsehe, erkenne ich blitzschnell, dass auch ich ein Opfer des Sammeltriebs zu sein schein: der Stapel Zeitschriften auf dem Tisch, die Sammlung von Schuhen, eine Reihe überflüssiger Kosmetikprodukte in der Schublade.  Wir sammeln, wir horten. Warum eigentlich? Da vermutlich niemand, mir eingeschlossen bei den meisten Sammlungen eine überzeugende Antwort parat hat, denke ich, dass es nicht schaden kann sich von dem ein oder anderen Schatz zu trennen.

Also fangen wir heute einfach mit einer Rubrik an, denn es gibt so einige Dinge von den wir uns trennen können: Schuhe, Zeitschriften, Kosmetik, T-Shirts , Stifte…

 

Ein Kommentar

  1. Besonders Punkt Nummer 3 finde ich ganz toll! Alle anderen Dinge mache ich (bis auf Meditation) ohnehin schon, aber über 3 habe ich nie nachgedacht… Merci 🙂

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