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Wochenrückblick #10

Geschrieben: ganz viele Postkarten an Familie und Freunde (du weißt, dass du armer Backpacker bist, wenn du mehr Geld für Postkarten als für Essen ausgibst), bin mal gespannt ob und vor allem wann alle heile am anderen  Ende ankommen. Nicht besonders viel habe ich dafür in meinem Reisetagebuch festgehalten, das werde ich aber auf jeden Fall bei Gelegenheit noch nachholen.

Gefahren: bin ich in der letzten Woche ganz viel mit dem Bus, denn nach zwei Wochen in denen wir im Rainforest Retreat in Franz Josef gegen Unterkunft, plus Abendessen im Restaurant und zwei Getränken an der Bar gearbeitet hatten, ging es für uns nach einer echt schönen Zeit weiter nach Wanaka. Dort haben wir ein paar schöne Tage auf dem Campingplatz verbracht und konnten nochmal ein paar letzte Tage Sommer genießen. Außerdem haben wir uns ein Kanu gemietet und konnten damit bei bester Aussicht auf dem Wanaka Lake fahren.

Geschaut: Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich mal wieder im Kino und zwar in (wie könnte es auch anders sein) Lalaland, und ich liebe, liebe, liebe den Film. Ich war direkt von Anfang an angetan und die letzten Minuten haben mich dann nochmal entgültig vom Hocker gehauen. (Angetan war ich im ürbigen auch von dem Kino, denn das war mit nur einem einzigen Kinosaal mit ca. 20 gemütlichen Sesseln und Sofas echt super niedlich)

Gefreut: habe ich mich darüber, dass Oreo Kekse noch immer im Angebot waren. Außerdem auch darüber die wunderschönsten Sternenhimmel und Sonnenaufgänge direkt aus dem Zelt beobachten zu können.

Gedacht: Ich sollte auch in Deutschland öfter zelten gehen. Neuseeland ist schon echt wunderschön. Ich bin echt dankbar dafür, wie fabelhaft die letzen Monate verlaufen sind.

Beeindruckt: hat mich die wunderschöne Natur in Milford Sound. Von unserem nächsten Stopp Queenstown, hatten wir nämlich einen Tagesausflug dorthin gebucht. Ich muss sagen, dass ich mich selten so sehr wie ein Tourist gefühlt habe, aber für einen Tag und vor allem für den Preis war das schon echt ganz schön (Bootstour und Stopps um Fotos zu machen inklusive).

Lieblingsgericht

1 Paket Nudeln
1 Dose Kokosnussmilch
1 Dose cremiger Mais
etwas Grünkohl oder Brokkoli
Salz und Pfeffer
& alle Gewürze die sich sonst noch auftreiben lassen (schmeckt bestimmt lecker mit Curry, Chilli und Paprika)

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Eine meiner liebsten Erfahrungen auf dieser Reise bisher…

An einem Abend nach dem Essen, ganz kurz vor unserer Abreise, haben wir noch einmal diesen Walk gemacht, der uns beim ersten Mal schon umgehauen hat. Erst ging es in der Abenddämmerung durch den neusseeländischen Regenwald. Umgeben von mit Moos dichtbewachsenen Bäumen, das Rauschen des nahegeliegenden Flusses in den Ohren, überall grün, Wälder sind hier so viel grüner.

Ein bisschen bergauf, ein kleiner Wasserfall, dann sind wir auch schon da. Schuhe aus, denn es wird nass. In dem Berg der sich vor uns auftürmt, ein Tunnel, es ist gerade noch hell genug um den Eingang zu erkennen. Wir machen uns auf den Weg. Barfuß, am Boden umschlingt das eiskalte Wasser unsere Füße. Wir tasten uns an den Wänden entlang, die Decke ist gerade hoch genung, dass ich aufrecht stehen kann. Vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Die Taschenlampe bleibt aus. Stockdunkel. Doch dann entdecken wir die ersten Glühwürmchen. Erst vereinzelt, dann immer mehr. Aufeinmal umgeben uns Glühwürmchen überall an der Decke, an den Wänden.

Lauter Lichter, manche heller, manche dunkler, einige erlischen, als wir uns ihnen näherten. Ein Sternenhimmel. Ich bleibe stehen, genieße den Moment, bin so dankbar dafür. Mir steigen Tränen in die Augen, die Natur ist so wunderschön. Vor mir spiegelt sich das Leuchten in dem am Boden stehendem Wasser. Das hier lässt sich nicht auf einem Foto festhalten, um das zu beschreiben, lassen sich nur so schwierig die richtigen Worte finden, und selbst wenn man sie gefunden hat können sie das Gefühl nicht richtig rüberbringen, das ist eine Erinnerung nur für mich.

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