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Summer Bowl

Wir hetzen durch die Gegend. Einen Apfel auf dem Weg. Noch schnell die Nachricht abschicken und die Wäsche einwerfen.  Sind 24/7 unterwegs, scheinbar überall, aber nur so selten ganz da. Im Moment. Ich kenne das nur zu genau, man nimmt sich irgendwie zu viel vor. Vergisst, dass Busse sich verspäten, man doch nicht beim ersten Klingeln des Weckers aus dem Bett kommt und das Leben nicht nach dem Terminkalender läuft. Dann gerät man ins Straucheln. Pläne werden über den Haufen geworfen, Termine abgesagt – das ist okay so ist das Leben nun einmal. ABER eins darf bei dem ganzen Trubel nicht auf der Strecke bleiben: Zeit für mich. Zeit zu Entspannen. Zeit um aus diesem ganzen Chaos auszusteigen, Energie zu tanken.

Nimm dir Zeit für dich. Um dich mit einem Buch in die Sonne zu setzen. Schreib die Nachricht. Kocht euch was leckeres zu Essen. Denn Zeit ist kostbar und will genossen werden.

Gesund essen? Sehr gerne. Kochen? Hm eher nicht. Auch wenn ich eigentlich gerne koche fällt es mir immer wieder auf, wie schwer es mir im Sommer fällt mich an den Herd zu stellen, irgendwie keine Motivation, zu viel Trubel. Dann greift man zu Brötchen und Nudeln mit Tomatensoße. Eigentlich schade, immer nur so nebenbei, nicht so ganz dabei. Letzte Woche habe ich mir so gedacht „hey, etwas Zeit für dich, etwas gutes für deinen Körper ist jetzt genau das was du brauchst“, und dann habe ich mich zusammen mit meinem Freund in die Küche gestellt und diese leckere Bowl gezaubert. Ganz ohne Stress, ganz ohne Hektik, ohne auf sämtlichen Bildschirmen unterwegs zu sein, einfach nur für uns – auch mal schön und richtig lecker. bowl_recipe_4

youwillneed

Zutaten für 2 Personen (mit großem Hunger)
Zubereitung ca. 30 Minuten

Quinoa & Reis (nach Belieben)
200g Geräucherter Tofu
1 Süßkartoffel
1/2 Brokkoli
eine Hand voll frischer Blattspinat
eine Hand voll Salatmischung
1 Tomate
1/2 Kohlrabi
1/3 Dose Kichererbsen
1/2 Avocado
1 Zwiebel
etwas Kokosnussmilch, Basilikum und Gewürze als Soße

Die Zubereitung der Bowl ist wirklich kein Hexenwerk, es erfordert zwar ein wenig Zeit alles klein zu schneiden und zu kochen, dafür wird man anschließend aber auch mit einem echt leckeren Gericht belohnt. Für die Soße habe ich eine Zwiebel in etwas Kokosnussöl angebraten und nach einiger Zeit den gewürfelten Tofu hinzugegeben. Nachdem die Zwiebeln goldbraun waren konnte ich etwas geschnittenen Basilikum, Kokosnussmilch, Salz und Pfeffer hinzufügen. Das ganze ließ ich dann für ein paar Minuten kochen, damit die Kokosnussmilch andickt – und fertig! Die restlichen Zutaten können natürlich beliebig variiert werden.

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