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Feed your brain.

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Der Tisch ist gedeckt. Heute gibt es Dinner for One. 

Mein Vorsatz für das Jahr 2018: mehr lesen. Weniger Netflix. Seltener am Handy. Denn das Leben ist schnell, die Menschen sind im Stress und ein Punkt nach dem anderen wird abgehakt. Lesen hilft da, hat mir schon immer geholfen.
In eine andere Welt eintauchen. Einfach abschalten und Ruhe genießen.
Und während ich vor ein paar Wochen in solchen ruhigen Momenten noch zum Handy gegriffen hätte, versuche ich jetzt meine Nase öfter in ein gutes Buch zu stecken.
Ganz einfach, nur ein paar Minuten am Tag. Das reicht schon, das ist genug, um zu endschleunigen. Das ist Zeit, die ich mir nehmen möchte, mir nehme.

Letztes Jahr habe ich die 50 Bücher-Marke fast geknackt. Das war gar nicht so schwierig im Auslandsjahr hatte ich viel Freizeit. Und außerdem lange Flüge und ewige Busfahrten. Im diesen Jahr bin ich gespannt. Der Alltag grenzt meine freien Stunden schon etwas mehr ein. Aber ich bin diszipliniert. Nicht streng, aber entschlossen. Für andere Dinge nehme ich mir ja schließlich auch Zeit. Selbstverständlich braucht das Durchsetzungsvermögen und die ein oder andere Minute des Tages, aber wie ich bereits erwähnt habe bin ich nicht traurig drum, mehr Momente offline zu verbringen.

Dinner for One – ein Menü aus Büchern

Der Tisch ist gedeckt. Heute gibt es Dinner for One. Und dafür muss man sich nichtmal schick machen oder das Haus verlassen. Dafür muss man es keinem recht machen und muss keine Angst haben zu spät zu kommen. Heute zur Abwechslung ein Date nur für mich. In den Kalender eingetragen mit einem Herzchen daneben. Und das verbringe ich am liebsten mit Büchern. Ich füttere mein Gehirn – mit neuem Wissen, interessanten Anregungen und inspirierenden Worten.

Eine Vorspeise, ein Hauptgang und ein Dessert.
Ein paar leichte Worte, um richtig rein zu kommen.
Eine Hauptspeise, vielschichtiger, liegt etwas schwerer im Magen.
Die Nachspeise das Highlight des Menüs. Ein süßer Kuss zum Abschluss.

Der Tisch ist gedeckt. Heute gibt es Dinner for one. Nur für mich.

Die Vorspeise.

Ein Vorgeschmack auf das Menü. Ein Anfang mit Biss, der die Neugier und die Lust nach mehr weckt. „Lies das mal.“ Eine Empfehlung von meinem Vater, der wiederum hatte es auch empfohlen bekommen. Und plötzlich lief es mir als Bestseller überall über den Weg. Die Rede ist von „Dem Café am Rande der Welt“ und „The big five for live“ von John Strelecky. Ich las die Bücher, innerhalb von wenigen Tagen und ich verstand was an den Büchern begeisterte. Besonders „Das Café am Rande der Welt“ hatte es mir angetan. Hat mich zum nachdenken angeregt, war schwer zu verdauen und dann doch irgendwie erfrischend. Ich werde es nochmal lesen, und vielleicht nochmal, bis ich die volle Botschaft verstanden und verinnerlicht habe. „The big five for live“ hingegen habe ich zwar gerne gelesen, aber im Vergleich wirkte es mir zu gestellt und konnte mich irgendwie weniger abholen. Trotzdem kann ich beide Bücher empfehlen. Als kleiner Vorgeschmack. Um wieder richtig reinzukommen ins Lesen.

Der Hauptgang.

Vielleicht der Höhepunkt des Abends, zumindest der wichtigste aller Gänge. Zeit für ein Buch mit ein bisschen Nachgang, Zeit zum Nachdenken und für Tiefe. Entschieden habe ich mich für „The History of Bees“ von Maja Lunde. Gelesen und direkt geliebt. Wer mich kennt, der weiß, dass ich gerne mehrere Bücher gleichzeitig lese mal drei manchmal aber auch fünf, doch sobald ich mich die ersten Seiten in dieses Buch eingelesen hatte, war für mich klar: für mich gibt es erstmal nur noch dieses Buch. Keine Ablenkungen Seite für Seite, bis ich es als vollkommenes Werk betrachten und bewundern kann. „The History of Bees“ hat mich gefesselt, hat mich dazu inspiriert mich wieder mehr über die Umwelt, über die Bienen zu informieren. Ein wunderschöner Roman, der nicht nur dies ist, sondern auch zum Umdenken anregt.

Der Nachtisch.

Ein krönender Abschluss. Die Kirsche und die Sahnetorte. Mein liebster Gang. Passend dazu eines meiner liebsten Bücher „Big Magic“ von Elizabeth Gilbert. Nach dem schweren Buch noch etwas leichtes, etwas erfrischendes. Vor ein paar Jahren machte das Buch im Internet die Runde, ich wünschte es mir zu Weihnachten, verschlang es direkt noch im Dezember und es ist mir auch nach all der Zeit noch Immer in Erinnerung geblieben. Elizabeth Gilbert schreibt einfach wahnsinnig ehrlich und verzauberte mich direkt mit ihrer erfrischenden und inspirierenden Art. Das perfekte Buch für Zwischendurch oder auch ein Anker falls alles nicht nach Plan läuft. Feed your brain - ein Bücher-Menü um das Gehirn zu füttern

Ein paar Worte zum Abschluss…

Alle Bücher habe ich dieses mal nicht verlinkt – aus einem Grund.
Ich möchte dazu animieren sich tatsächlich mit den Dingen zu beschäftigen, die man haben möchte. Wirklich etwas Zeit zu haben das Buch in der Hand zu halten, mit dem Daumen durch die Seiten zu blättern und die ersten Zeilen in sich aufzusaugen, anstelle von einem einfachen Klick. Das Leben ist schnell, Zeit sich ein bisschen Ruhe zu gönnen. Darum ziehe ich es vor meine Bücher in kleinen Bücherläden zu kaufen. Das spart nicht nur Ressourcen und unterstützt lokale Händler, sondern ist auch ein viel schöneres Erlebnis. Ich nehme mir einen Augenblick um mich mit den Verkäufern zu unterhalten, mich mit dem Buch auseinanderzusetzen und dann mit meiner neuen Errungenschaft nach Hause zu laufen. Darum sind die Bücher nicht verlinkt, weil ich es manchmal auch langsamer mag.

Ich hoffe der Beitrag hat dir gefallen.
Noch eine schöne Woche und liebe Grüße,
Kim.

2 Kommentare

  1. Liebe Kim,
    ich bin heute zum ersten Mal auf deinem Blog und sofort begeistert von deiner Art zu schreiben, deinen Fotos und – ach, dem ganzen Blog! 🙂
    Wie du diesen Beitrag umgesetzt hast, finde ich so dermaßen genial! „Feed your brain“ – was könnte besser zu Büchern passen!

    Dein Menü liest sich ebenso fantastisch. John Streleckys Bücher fand ich zuerst irgendwie platt. Besonders mit dem „Café“ habe ich mich etwa 2/3 des Buches lang schwer getan. Bis danach der große „Wow-Effekt“ kam und es mich richtig beeindruckt hat.
    „The History of Bees“ kannte ich bisher noch nicht und ich muss (leider) zugeben, dass das Thema mich bisher nur am Rande beschäftigt hat… aber es scheint einen Blick wert zu sein, wenn du es schon als Hauptgang einbaust.
    Und es freut mich, „Big Magic“ hier zu sehen! Das wäre bei mir definitiv auch auf der Speisekarte gelandet – es ist eins meiner absoluten Lieblingswerke und ein Muss für alle Kreativen.

    Du merkst, ich bin hin und weg von diesem tollen, kreativen Blogartikel! 🙂
    Ich werde hier sicher in Zukunft öfter reinlesen!

    Alles Liebe für dich,
    Chrissi

    • Kim Kim

      Hallo Chrissi,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. Und ja „The history of Bees“ kann ich durchaus empfehlen. 🙂

      Einen guten Start in die Woche.
      Und alles Liebe,
      Kim

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