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Travel Diary Familienurlaub 

Wir kehren nach einem heißen Sommertag am See zurück in die Ferienwohnung. Zwei Schlafzimmer, ein Bad, ein Wohnzimmer mit Küche und eine große Terrasse. Genug Platz für uns, genug Platz um einander wieder ein bisschen näher zu kommen. Das Leben ist schnell, jeder geht irgendwie so seinen Weg, erledigt noch so dies und das – es ist schön hier gemeinsam die Seele baumeln zu lassen. Vorletztes Jahr bin ich ins Ausland aufgebrochen, letztes Jahr zurückgekehrt und in diesem Jahr bin ich erneut von zu Hause  ausgezogen. Bin zwar nicht weit weg, vierzig Minuten im Auto oder eineinhalb Stunden mit dem Zug, aber trotzdem sieht man sich eben nicht mehr so häufig, nicht mehr so intensiv. 

Umso Schöner ist es hier wieder auf einem Haufen zu sitzen. Wie in alten Zeiten. Jeden Tag im See schwimmen gehen, durch Wälder wandern, gemeinsam kochen, quatschen und in der Sonne liegen.

Für eine Woche sind wir gemeinsam in Füssen, Bayern unterwegs. Meine Eltern, meine Schwester und ich. Es fühlt sich an als wäre die Zeit angehalten. Als würde sich unsere kleine Welt noch etwas langsamer drehen: und ich finde das ganz wunderbar. Leichtigkeit und Entschleunigung. 

Hi ihr Lieben, hier kommt ein kleines Travel Diary von dem Urlaub gemeinsam mit meiner Familie. In sieben Tagen haben wir Entspannung, Natur und  so viele schöne Augenblicke wie nur möglich reingepackt. Es folgen ein paar Lieblingsspots, Aktivitäten und Fotos. Los geht’s.

angestanden: für die Schlossbesichtigung. Dachten das muss irgendwie sein, bei einer Woche Bayern. Letztes Jahr haben wir kein Schloss besichtigt hatten auch gar nicht so richtig Lust drauf. Lieber raus in die Natur, anstatt stundenlang anzustehen. Mit der Familie dieses Jahr sahen die Pläne anders aus. Mama wollte das Schloss Neuschwanstein mal wieder sehen, also kauften wir Karten. Highlight: Mosaikboden im Kronsaal und Tropfsteinhöhle im Schloss. Die Besichtigung war so lala – an sich interessant, aber viel zu kurz, vor allem in Anbetracht der langen Wartezeiten. Ansonsten war alles viel zu voll und gemeinsam mit hunderten weiteren Touristen quetschten wir uns durch die Gänge. Solch eine Massenabfertigung muss echt nicht sein. Tipp: weniger überrannte Schlösser. Ich habe schonmal das Schloss Hohenschwangau und Schloss Linderhof besichtigt – die Touren waren günstiger und viel persönlicher. Außerdem kann man den Schlossgarten von Schloss Lindenhof sogar ganz for free bewundern.

aufgestanden: ziemlich früh dafür, dass wir im Urlaub waren. Ich war eigentlich immer eine Stunde eher wach als der Rest. Ideal um ein bisschen Zeit für mich und vor allem die Ruhe zu genießen. Habe mich dann mit einem Buch auf die Terrasse gesetzt, ein bisschen geschrieben und auf den Tag eingestimmt. Am Tag der Abreise bin ich sogar extra noch ein bisschen eher aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu beobachten. War leider etwas bewölkt, aber alles so ruhig und friedlich zu sehen war trotzdem schön. Mehr Sonnenaufgänge, mehr Morgenstunden, mehr Ruhe. 

getraut: über die längste Hängebrücke zu gehen. Im letztem Jahr sind mein Freund und ich auf dem Weg nach Österreich zum ersten Mal an der Highline vorbeigekommen. Damals haben wir uns auch auf die Brücke gewagt und den Ausflug für gut empfunden. Diesen Urlaub lag unsere Ferienwohnung nur wenige Kilometer entfernt von der Brücke, natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen, ihr einem Besuch abzustatten. Ganz schön wackelig, ein bisschen windig, aber ein wunderschöner Ausblick. Ein bisschen Überwindung hat es wohl wieder gekostet, aber war schön.

drangehängt: einen Ausflug der Burg Ehrenberg, die liegt nämlich unmittelbar neben der Hängebrücke und auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Ganz ohne Höhenangst konnte man den Ausblick dann hier noch einmal so richtig genießen. 

Lieblingsort: der Alan See. War schon vorm Antritt der Reise ein großes Must Visit. Der Lieblingssee meines Vaters und auch ich fasse ihn immer mehr in mein Herz. Ein See mitten im Wald, strahlend blaues Wasser, Ausblick auf die Berge, im Hintergrund schlendern ein paar Kühe läutend über die Weide. So unfassbar friedlich und natürlich. 

ausprobiert: StandUp-Paddeln. War mega gut. Und auch ansonsten hat es uns aufs und ins Wasser gezogen. Kajak fahren, Kneipen, sich auf der Luftmatratze treiben lassen und schwimmen – muss man alles mitnehmen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Zum Glück hat das Wetter auch richtig gut mitgespielt, sodass wir das volle Potenzial der wunderschönen Seen in der Umgebung wunderbar auskosten konnten. Also wurden bei jedem Ausflug Badesachen eingepackt und sich erfrischt wann immer es ging. 

gebummelt: durch Füssen. Ziemlich touristisch, aber trotzdem niedlich. Sind an einem Tag mal durch das Dorf geschlendert. Ein bisschen durch die Läden bummeln, Andenken und vor allem Postkarten (!) kaufen.

gewandert: Wandern stand auf der Bucket List für diesen Sommer und wurde abgehakt. Zwar keine ewig langen Touren, aber immer wieder zwischendurch. Schön wars. 

gelebt: im Moment, endlich! Es war einfach alles super schön. Ich bin morgens aufgewacht mit einem guten Gefühl, habe mich gefreut auf alles was kommt, schöne Momente genossen und geschaffen. 

Abenteuer und Reisen

Gleich setze ich mich noch ein wenig auf den Balkon, lege die Beine hoch und lese ein paar Seiten in meinem Buch, bevor die Sonne untergeht. Ein Lächeln, ein Atemzug und ein weiterer perfekter Sommertag. Ich bin happy und mein Herz voller Liebe, Liebe, Liebe.

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