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Geschenke Guide: achtsam Wünschen und Verschenken

Das ganze Jahr über habe ich eine Achtsamkeit gegenüber meines Konsumverhalten entwickelt. Ich versuche mich auf das Nötigste zu beschränken, nichts unnötiges Anzusammeln und bewusst einzukaufen.
Diesen Ansatz verfolge ich aus unterschiedlichen Beweggründen, zum einem der Umwelt zu Liebe – ich finde es Schade, wenn Dinge schon nach kurzer Zeit weggeben oder weggeworfen werden, zum anderen finde ich es angenehmer, eine wenige Dinge zu besitzen, die ich schön finde und gerne mag. Qualität vor Quantität. Ich bin kein Minimalist aber ich lebe bewusst.

Um auch in der Weihnachtszeit nicht in den absoluten Konsumrausch zu verfallen, habe ich mir ein paar Tipps überlegt, die beim achtsamen Wünschen und Verschenken helfen.

1. Wunschzettel

Auf meinem Handy habe ich eine Liste mit materiellen Wünschen. Wenn ich das Bedürfnis habe eine bestimmte Sache zu kaufen, schreibe ich sie auf die Liste, alles was auch nach einiger Zeit noch relevant erscheint, wird gekauft oder wandert in der Weihnachtszeit auf den Wunschzettel. Am Anfang Dezember schreibe ich dann eine Liste mit Dingen, die ich brauche oder gerne hätte, beschreibe diese ganz genau oder notiere das bestimmte Produkt.

Schön ist es, wenn jeder in der Familie einen Wunschzettel schreibt und diese ausgetauscht werden. Und auch im Freundeskreis, wo vielleicht nicht jeder eine Liste mit Wünschen erstellt, macht es Sinn nachzuhaken. Zwar wird so der Überraschungsfaktor etwas genommen, dafür bekommt man nur Geschenke über die man sich wirklich freut und nichts landet unbenutzt in der Schublade.

2. Erlebnisse verschenken

Wann immer es möglich ist, ziehe ich es vor Erlebnisse zu verschenken. Konzertkarten, Restaurantgutschein, Tagesausflug, Kinogutschein, gemeinsame Unternehmungen. Materielle Dinge halten nur für einen begrenzten Zeitraum, auf Erinnerungen kann immer wieder zurückgegriffen werden. Außerdem machen gemeinsame Pläne und Erlebnisse langfristig glücklicher.

Diese Option eignet sich übrigens auch ideal für all die Kandidaten, die sich eigentlich gar nichts wünschen, denen man aber trotzdem eine Freude machen möchte.

3. Nachhaltige Kleinigkeiten

Geschenke, die dabei helfen den Alltag zu verschönern und zu zelebrieren. Wenn sie dabei außerdem fair hergestellt und über lange Zeit verwendbar sind, ist das umso besser. Einen wiederverwendbaren ToGo-Becher, Strohhalme aus Metall, loser Tee und Teesieb, schönes Geschirr. Sicher nicht für Jedermann, aber man kann gut auf nachhaltige und praktische(!) Produkte zurückgreifen, wenn man sonst keine Idee hat.

4. Spenden

… ist auf jeden Fall besser, als etwas zu kaufen ausschließlich, um etwas in der Hand zu haben. Und auch sonst ist spenden eine ziemlich gute Sache. Weihnachten ist ja nicht zuletzt auch das Fest der Nächstenliebe.
Ich werde wohl auch eine Summe festlegen und hoffe damit Gutes tun zu können. Wohin? Das weiß ich noch nicht, aber hier sind ein paar Anregungen: Welthungerhilfe, Terre des Femmes, Kampagne für saubere Kleidung, Bund

5. Die Geschenkverpackung

Gerade zur Weihnachtszeit fällt besonders viel Müll an, Geschenkpapiere, Plastikbänder und sonstige Verpackungsmaterialien tragen einen großen Teil dazu bei.
Ich persönlich liebe es Geschenke liebevoll zu verpacken, daher möchte ich nicht vollständig auf Geschenkpapier verzichten. Stattdessen achte ich auf einen bewussten Umgang damit und bin stets auf der Suche nach kreativen Alternativen. Pack- und Füllmaterial eignet sich zum Beispiel wunderbar als Geschenkverpackung. Das Material wird wieder verwertet und sieht dabei auch noch richtig cool aus. Natürlich kann auch Geschenkpapier aufbewahrt und wiederverwendet werden. Ebenso verhält es sich mit Schleifenbändern.
Wiederverwendbare Verpackungen, wie Beutel, Tüten oder Boxen, sind eine interessante Alternative zu der klassischen Verpackung in Papier.

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