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Jahresrückblick 2018

„Glücklich sein ist einfach. Zumeist ist es bloß Entscheidungssache.“ Der erste Satz in meinem Tagebuch. Hab mir das vorgenommen: glücklich zu sein, mich dafür zu entscheiden glücklich zu sein. War fest entschlossen und schon immer ziemlich ehrgeizig.

Doch rasch stellte ich fest, dass es nicht immer so einfach ist. Glücklich zu sein, meine ich. Es gibt nämlich Zeiten im Leben, die dunkel und aussichtslos und schwierig sind. Dann ist es nicht so leicht glücklich zu sein, dann erfordert es Arbeit und Mut und Durchhaltevermögen.
Ich habe geschimpft, habe das Jahr verflucht, hab den Kopf in den Sand gesteckt. Habe weiter gemacht, anders gemacht. Vieles wurde besser und vieles ergab Sinn. Glücklich sein kann harte Arbeit sein, aber Arbeit, die sich lohnt. Mein Jahr 2018 war anstrengend, herausfordernd, lehrreich und alles im allem wurde es ziemlich wunderbar.

Meine Erinnerungen und Erfahrungen im Januar und Februar Januar
Ein Fragezeichen. Ziemlich viel Planlosigkeit, Ungewissheit und Angst. Im Januar habe ich mein Praktikum in der Internetagentur verlängert. Bin ein Wochenende lang durch Amsterdam getanzt. Bin jede Woche zum Yoga-Kurs gegangen. Habe nachgedacht und nachgefragt.

Februar
„Es gibt Tage die schwieriger sind als andere. Dann heißt Gefühle rauslassen, offen sein und lernen zu akzeptieren. Schreiben hilft auch auf jeden Fall und darüber reden sowieso.“ – aus Wochenrückblick #5.

Die Zusage für mein Studium und endlich eine Richtung, in die es gehen sollte. Die letzten Wochen Praktikum. Dann Aufbruchstimmung und Wohnungssuche. Hat sich gut angefühlt: rauszukommen und neu anzufangen.


März
„Sonntagsgefühle, nicht nur am Sonntag. Irgendwie vergeht alles so unglaublich langsam und schnell zugleich.“ – aus Wochenrückblick #9.

Ein Umzug nach Münster. Und wieder ziemlich viel nachfragen und nachdenken. Im Herzen noch nicht ganz bereit, der Geist wollte reflektieren und der Körper im Winterschlaf.

Meine Erinnerungen und Erfahrungen im April und MaiApril
„„Ich bin bereit“, sage ich zunächst leise zu mir selbst. Dann lauter, entschlossener. „Ich bin bereit!“ Ich bin in Aufbruchstimmung und das schon eine ganze Weile. Ich weiß, dass Neues auf mich zukommt. Der Koffer ist gepackt, die Kompasse neu ausgerichtet. Ich bin bereit mich von Altem zu verabschieden, um neues in Empfang zu nehmen.“ – aus Bye bye.

Ein neues Kapitel. Ein neuer Abschnitt. Das Studium ging los. Immer schneller, immer mehr. Ich lade mir zu viel auf die Schultern, habe zu hohe Ansprüche an mich selbst, lerne dadurch aber endlich, dass es okay ist Hilfe anzunehmen. Und diese Erkenntnis veränderte alles, veränderte mich. Ein Wendepunkt, endlich ein Wendepunkt.

Mai
„Vielleicht sollten wir uns zusammen tun. Du verankert im Moment. Voller Achtsamkeit. Und ich mit meinen Gedanken, die schneller Rauschen als der Zug über die Schienen.“ – aus Zeit für Wunder.

Abhauen aus dem Alltag. Und dann reiste ich mit meinem Freund nach Brüssel. Ein paar perfekte Tage!

Meine Erinnerungen und Erfahrungen im Juni
Juni
Im Juni ist mein Freund nebenan in meine WG eingezogen. Ein bekanntes Gesicht und weniger Pendeln. Hat sich gut angefühlt. Und mittlerweile fühlt sich das nach zu Hause an. Mein eigenes kleines Reich, mit dir gleich nebenan.

Meine Erinnerungen und Erfahrungen im JuliJuli
„Was jetzt passiert? Erstmal kann ich es kaum erwarten ganz viele schöne Dinge zu erleben. Freunde treffen, Sonne tanken, das Meer sehen, Wein trinken, mich am den kleinen Dingen erfreuen und das Leben genießen.“ – aus Was bisher geschah.

„Den Sand unter den Füßen und diese salzige Meeresluft. Mich so sehr darüber gefreut endlich am Meer zu sein, das letzte Mal war über ein Jahr her. Wieder den Sonnenuntergang anschauen und todmüde ins Bett fallen.“ – aus Marmeladeglas-Momente.

Sommer im Herzen und ziemlich gut Laune. Im Juli habe ich meine Prüfungen geschrieben. Bin für eine Woche an die Nordsee gefahren und beim Juicy Beats Festival durch die Gegend gesprungen. Schön wars.

August
„Es fühlt sich an als wäre die Zeit angehalten. Als würde sich unsere kleine Welt noch etwas langsamer drehen: und ich finde das ganz wunderbar. Leichtigkeit und Entschleunigung.“ – aus Travel Diary Familienurlaub.

Im August habe ich mit meiner Familie Urlaub in Füssen gemacht.

September
Back to Uni – aber dieses Mal VIEL entspannter! Im zweiten Semester ist es mir besser gelungen Balance zu halten. Zwischen Arbeiten, Freunden, Hobby und mir selbst. Und neben dem Alltag gab es auch noch wundervolle Lieblingsmomente: Lichterfest, Tage am Möhnesee und Heißluftballon Fest, Zebrahead Konzert, beim Spendenlauf zum ersten Mal 21km laufen und ein Wiedersehen beim Sushi Festival.

Meine Erinnerungen und Erfahrungen im OktoberOktober
Im Oktober bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Habe mich bei einer Laufgruppe angemeldet und bin seither nicht nur 2-3 Mal die Woche laufen gewesen, sondern habe auch neue Laufpartner kennengelernt. Ich habe mir erneut ein paar Tage frei genommen und bin mit meiner Familie zum Center Park im Sauerland gereist.
Ein weiterer Erfolg: Ich konnte zum ersten Mal mit dem Blog Geld verdienen.


November
Ich fühle mich gut. So ein gutes Bauchgefühl und Grinsen im Gesicht gut. Finde das Leben gerade wunderbar. Mir passieren gute Dinge, und ich kann in allem etwas Gutes finden. Ist gerade einfach schön.
Wahnsinnig gefreut habe ich mich über einen goldenen Herbst und über die Tatsache, dass es mir mittlerweile so leicht fällt über meinen eigenen Schatten zu springen. Ein Ziel für 2019: Noch mutiger sein!

Dezember
„Ich habe nach magischen Momenten gesucht und sie sind zurückgekehrt. War gar nicht so schwierig eigentlich, einfach genau hinsehen und dankbar sein für das was man so findet.“ – aus Noch zweimal Schlafen.

Ich habe ein enormes Vertrauen in mich selber, in meine Karriere und meine Taten entwickelt. Und das hat einiges einfach gemacht. Der Dezember war einfach ein wunderschöner Moment. Hat all das wunderbar abgerundet und mich ziemlich viel verstehen und reflektieren lassen.
Außerdem war reichlich Zeit für meine Liebsten. Plätzchen backen, Weihnachtsmarkt, das Konzert von den Donots, Weihnachtsfeiern und der Zirkus FlicFlac. Ich habe ein neues Hobby angefangen: Bücher binden. Und ein Projekt aus der Uni umgesetzt: Ein Treffen aus Bekannten und Unbekannten.
Und jetzt? Bin ich ziemlich happy auf all das zurückblicken zu können. Bin froh all das geschafft und gelernt zu haben. Ich freue mich darauf weiterzumachen, neu anzufangen und 2019 zu rocken.

Auf 365 neue Lieblingstage! 👣

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