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Brainfood: Bücher im Sommer

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Freunde, heute gibt es einen weiteren Teil von Brainfood mit drei Büchern, die mich in den ersten Sommermonaten begeistert und bereichert haben. Mich hat gerade spontan die Motivation gepackt die Bücher für dich abzutippen, zu reflektieren und zu bewerten.

Gelesen habe ich zwar nicht super viel, aber dafür sehr gerne. Ich konnte das mal wieder richtig wertschätzen und genießen mich in ein paar ruhigen Minuten einem gutem Buch zu widmen. Weniger Netflix, weniger Instagram. Und überhaupt entwickle ich gerade ein Bewusstsein dafür was ich alles so tagtäglich konsumiere, was es mir bringt oder eben auch nicht. Meine letzten vier Bücher möchte ich heute mit dir teilen. Also aufgepasst: es waren alles Schmuckstückchen.

The Circle von Dave Eggers —

The Circle handelt von einer Dystopie, in der Informationen, Konsum und Beziehungen von einem Konzern bewacht und gesteuert werden. Der Anfang zog sich etwas, aber dann hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Das Buch hat es geschafft mich lange hinters Licht zu führen und mich hinterfragen lassen, wie weit wir heute noch von dieser fiktiven Welt entfernt sind.

Untenrum frei von Margarete Stokowski —

große Empfehlung! Untenrum frei ist wohl eines der besten Bücher die ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Locker und mit Humor spricht Margarete wichtige Themen an und schafft wertvolle Denkanstöße. Gute Ausgangslage für weiterer Auseinandersetzung und Diskussionen.

„Vielleicht werden wir eines Tages aufhören, darüber zu sprechen, welche Schuhe unsere Regierungsmitglieder tragen, und sie einfach arbeiten lassen. An ihren Jobs, nicht an ihren Körpern.“ (S.77)

„Auch als schöner Körper gesehen werden zu wollen ist nichts Verwerfliches. Die Frage ist, wie viel Freiheit in diesem Wunsch steckt und wie viel Raum für Veränderung.“ (S.103)

„Eine Meinung zu haben bedeutet auch, dass man nicht „eigentlich“ für etwas ist, sondern wirklich“ (S.192)

Lolita von Vladimir Nabokov —

Das Buch stand schon länger auf meiner „Klassiker, die man mal gelesen haben sollte“-Liste. Als ich im März ein Wochenende in Berlin verbrachte ist es mir in einem kleinen Bücherladen in die Hände gefallen. Der 37-jährige Erzähler und Protagonist Humbert Humbert ist Lieraturwissenschaftler aus Paris. Seine Geschichte berichtet aus einer Gefängniszelle von seiner verbotenen Liebe zu der zwölfjährigen Lolita. Das Buch ist schockiert und bewegt. Ich habe es immer wieder beiseite gelegt, etwas Abstand genommen. Musste verarbeiten, was da poetisch umschrieben stand. Das Thema ist verstörend, aber in gewisser Weise schafft es der Autor Mitleid und Sympathie für den Protagonisten aufzubauen. Auf jeden Fall keine besonders leichte Lektüre, eher eine die nachhallt und ihre Zeit braucht bis sie verdaut ist. 

Der Bücherdrache von Walter Moers —

Liebe. Liebe. Liebe. Ich hab dir ja in meinem letzten Brain-Food-Beitrag schon von Die Stadt der träumenden Bücher erzählt. Als ich dann das neue Buch Der Bücherdache im Bücherladen erspäht habe, konnte ich es nicht stehen lassen. Der Erzählstil zieht mich einfach in den Bann. Das Buch kann ich als Ferienlektüre nur empfehlen!

Was ich als Nächstes lese? Gerade liegen Dale Carnegies Wie man Freunde gewinnt und Frühlings Erwachen von Frank Wedekind bei mir auf dem Nachttisch.

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